Warum Gärtnern glücklich macht.

Warum gehen Menschen in jeder freien Minute raus, um auf Knien durch die Beete zu rutschen und mit krummem Rücken im Gemüse zu stehen?
Wie kann es sein, dass erwachsene Menschen in Entzückensschreie ausbrechen, nur weil ein Leberblümchen blüht?
Warum ist es so schwer geworden, einen Schrebergarten zu bekommen?

Da ist zum Einen das Ernten:

Eigenes Gemüse zu ernten ist ein erhebendes Gefühl, es ist zudem viel geschmackvoller und man weiß, was drin ist (und besonders, was nicht drin ist!).  Viele Menschen wünschen sich einen nachhaltigeren Lebensstil, da ist ein Gemüsegarten ein Schritt in die richtige Richtung. 

 

Ein anderer Aspekt ist sehr viel weniger greifbar, aber umso wichtiger: 

Erdung, etwas mit den Händen machen und ein Ergebnis sehen.  Dabei die Seele baumeln lassen, mit der Natur zu tun haben und einen Ausgleich zur Arbeit zu finden.  
Gärtnern bedeutet Auftanken, bedeutet sich lebendig zu fühlen und spricht von den Geheimnissen des Lebens.  Es wirkt heilend, entschleunigend und hilft, auszuspannen.  Außerdem ist es eine Art Sportprogramm an der frischen Luft, man hört die Tiere und riecht die Düfte der Erde, der Blumen.

Es macht Spaß, genau hinzugucken, das ist nicht nur im Garten so, man kann immer wieder Neues entdecken und auch selbst gestalten.

Und man kann die Werte der Großelterngeneration weitergeben.

 

Zusammen sein

Aber auch das Gemeinsame im Garten ist so schön, man grillt mit Freunden und Familie und zeigt sich, was man gepflanzt und angelegt hat.  

Bei anderen zu gucken, wie sie ihr Stück Garten gestalten, macht Freude.  Deshalb ist es so schön, bei Aktionen wie dem Offenen Garten, den es ja fast überall gibt, mal loszugehen und zu  gucken, was andere Leute so aus ihrem Acker gemacht haben.

Und was macht Sie glücklich, wenn Sie im Garten sind?

 

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